4.4.1.3 Modul 7 – Internet und E-Mail

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Adobe-Reader-Symbol Modul 7: Internet und E-Mail


Autoren: Andrea Gaal, Gerhard Jaworek

Gestaltung: Susanne Schneider

Datum: 22.03.2010

Copyright: Copyright © 2010 KIT - Studienzentrum für Sehgeschädigte


Inhalte:

Modul 7 ist in 2 große Blöcke gegliedert: Information und Kommunikation

  • Internetgrundlagen
  • Verwendung von Firefox mit Screenreader
  • E-Mail Grundlagen
  • Bedienung von Evolution


Inhaltsverzeichnis

Das Internet

Konzept und Begriffe

Definition Internet

Das Internet ist das weltweit größte Rechnernetz.Es ist ein Zusammenschluss einzelner Rechner und vieler Rechnernetze.

Definition World Wide Web (WWW)

Das "Web" ist eine weltweit verteilte Datenbank, über die Informationen abgerufen werden können. Über HTML-Dokumente sind die Daten miteinander verknüpft.

Internet Service Provider (ISP), Uniform Resource Locator (URL) und Hyperlink

Internet Service Provider (ISP) sind Anbieter von Diensten, Inhalten und technischen Leistungen im Internet.

Uniform Resource Locator (URL) ist eine weltweit eindeutige Adresse einer InternetResource (z. B. Webseite).

Die Möglichkeit per Mausklick Textstellen anzuspringen, z. B. vom Inhaltsverzeichnis zum Kapitelanfang und zurück, wird als Hyperlink bezeichnet. Über Hyperlinks können auch Dokument untereinander verknüpft werden.

Aufbau und Struktur einer Webadresse (URL)

Eine URL setzt sich folgendermaßen zusammen:Sie beginnt immer mit dem gewünschten Internetdienst (z.B. http für Web, ftp für Dateiübertragung und news für Newsgroups). www ist ein Teil des Rechnernamens und hat sich als Kennzeichen für Rechnernamen von Webservern durchgesetzt.Beispiel: www.ecdl.de

Hier bildet www.ecdl.de den so genannten Servernamen, der sich aus Rechnername (www), Domänen-Name (ecdl) und Top-Level-Domain (de), jeweils durch einen Punkt getrennt, zusammensetzt. Bekannte Top-Level-Domains sind beispielsweise .com, .net, .org, .edu.Eine URL wird zur weltweiten Adressierung von Dokumenten und Objekten im WWW verwendet.

Häufig endet die Webadresse nicht mit der Top-Level-Domain, z.B. de, sondern wird mit einem Slash, gefolgt von Text, fortgeführt. Was hinter dem Slash steht, bezeichnet den genauen Ort des Webdokuments auf dem Server. Somit ist es möglich, auf einem Rechner (Webserver) mehrere Webseiten parallel zur Verfügung zu stellen. Dieser Pfad führt durch Verzeichnisse des Webservers bis zur gewünschten Datei (HTML-Dokument). So kann eine gewünschte Unterseite direkt geöffnet werden, ohne dass durch die Homepage navigiert werden muss.

Definition Web-Browser

Generell handelt es sich bei einem Browser um ein Programm zur Darstellung und Navigation von Html-Dokumenten. Ähnlich stellt der Datei-Browser den „Navigator“ für den Datei- und Verzeichnisbaum des Computers dar. Für das Web gibt es verschiedene Webbrowser: Mozilla Firefox, Internet Explorer und Opera.

Definition Suchmaschine

Eine Suchmaschine ist ein Programm zur Recherche von Dokumenten, die in einem Computer oder einem Computernetzwerk, wie dem World Wide Web, gespeichert sind. Die bekannteste Suchmaschine ist zur Zeit GOOGLE.

Sicherheitsüberlegungen

Auch das Internet ist nicht vor Kriminalität geschützt. Firmen entstehen jährlich Milliarden-Kosten, die durch Angriffe auf ihre Rechner verursacht werden. Auch im privaten Bereich können derartige Attacken großen Schaden anrichten.Die wichtigsten Sicherheitsaspekte und Begriffe sollen hier angesprochen werden.

Sicheres Web

Theoretisch kann jeder einzelne mit relativ wenig Aufwand den Datenverkehr im Internet mitlesen. Dies ist vor allem dann unerwünscht, wenn vertrauliche Daten, wie Kreditkartennummern, Geheimzahlen und Passwörter durch das Netz geschickt werden. Für das Web steht hier das https-Protokoll (Hypertext Transfer Protocol Secure) zur Verfügung. Alle URLs, die mit https beginnen, verweisen auf „sichere“ Webseiten. Das bedeutet, dass der Datenverkehr nach dem Öffnen der Seite verschlüsselt (für andere unlesbar) abgewickelt wird.Der Verschlüsselungsmechanismus ist die SSH-Verschlüsselung.Jeder Web-Browser kann so eingestellt werden, dass er nachfragt, sobald eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut bzw. geschlossen wird.

Eine weitere Möglichkeit, Sicherheit zu garantieren, ist die Vergabe von Zertifikaten. Sie werden von verschiedenen Institutionen ausgegeben. Um dieses zu erhalten, müssen je nach Zertifikat, bestimmte Kriterien erfüllt sein; z. B. 100 Personen bezeugen, dass in „meinen“ Daten noch nie ein Virus vorhanden war. Das Zertifikat ist eine Datei, mit der sich der Inhaber-Rechner bei Verbindungsaufbau ausweist. Weist sich eine Maschine mit einem unbekannten Zertifikat aus, fragt der Web-Browser nach, ob die Verbindung trotzdem fortgesetzt werden soll.

Firewalls erhöhen die Sicherheit im Internet, indem sie Verbindungswünsche kontrollieren, Internetpakete mit schädlichem Inhalt verwerfen und Netzwerkcomputer verbergen (siehe Modul 1 Kap. Firewall).

Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist die Kontrolle der Dateninhalte. Viele Mailprogramme verbieten z. B. das Versenden von ausführbaren Dateien; dadurch wird die Verbreitung von Viren eingeschränkt. Je nach Sicherheitsstufe fragt der Browser nach, sobald Dateien gespeichert werden sollen.

Auch der Anwender selbst kann geschützt werden. So sollen Kinder bestimmte Seiten nicht öffnen können. Auf Server-Seite ist dies durch Passwort-Schutz gewährleistet. Auf Anwender-Seite kann ein Proxy, der die Verbindungswünsche kontrolliert, Sicherheit bieten. Soll eine Seite geöffnet werden, die der Proxy verbietet, meldet der Browser, dass die Seite nicht verfügbar ist.

Ein Proxy (engl. proxy representative = Stellvertreter, bzw. lat. proximus = der Nächste) arbeitet als Vermittler, der auf der einen Seite Anfragen entgegen nimmt, um dann über seine eigene Adresse eine Verbindung zur anderen Seite herzustellen. Er übernimmt somit stellvertretend für den anfragenden Client die Kommunikation. Mittels Regeln können die Art der Kommunikation und der Gesprächspartner festgelegt werden.

Arbeiten mit dem Browser

Grundlagen zum Browser

Der Browser unter Linux ist Mozilla Firefox ab Version 3.

Starten bzw. Beenden des Browsers

Starten des Browsers:

  1. Öffnen Sie mit (Alt+F1) das Startmenü!
  2. Suchen Sie in der Kategorie ANWENDUNGEN mit Pfeil hoch und runter den Menüpunkt INTERNET!
  3. Klappen Sie mit Cursor rechts das Internetmenü auf!
  4. Suchen Sie mit Pfeil hoch und runter den Webbrowser Firefox!
  5. Starten Sie das Programm mit (Enter)

Der Browser öffnet sich mit einer voreingestellten Seite, z. B. der Mozilla Homepage.

Beenden des Browsers:Sie schließen den Browser entweder mit (Alt+F4) oder über das Menü DATEI – BEENDEN (Alt+d, b, Enter).

Öffnen einer bestimmten Internetseite

Mit (Strg+L) gelangen Sie in das Adressfeld.Geben Sie nun eine Internetadresse ein und bestätigen Sie diese mit (Enter)!Erscheint die Meldung, dass die Seite nicht angezeigt werden kann, haben Sie sich vertippt oder die Seite ist momentan nicht verfügbar.Sollten alle Versuche fehlschlagen, überprüfen Sie Ihre Netzwerkverbindung und nehmen Sie ggf. Hilfe in Anspruch!

Anzeige einer Webseite in einem neuen Fenster bzw. Registerkarte (Tab)

Grundsätzlich können mehrere Internetseiten gleichzeitig geöffnet sein. Hierbei wird zwischen Fenstern und Registerkarten (Tabs) unterschieden. Eine Webseite in einem neuen Fenster zu öffnen, bedeutet, dass ein neuer Browser hierfür geöffnet wird. Heutige Webbrowser sind in der Lage, mehre Internetseiten gleichzeitig in Tabs offen zu halten. Eine der geöffneten Seiten steht zur Bearbeitung im Vordergrund, die anderen werden in Registerkarten benannt. Zwischen den Registerkarten (Webseiten) kann mit (Strg+Tab) vorwärts und mit (Shift+Strg+Tab) rückwärts gewechselt werden.

Möchten Sie eine neue Webseite in einer neuen Registerkarte anzeigen lassen, müssen Sie zuerst eine leere Registerkarte über DATEI NEUER TAB öffnen. Die zuvor geöffneten Webseiten bleiben erhalten.

Web-Programmierer können entscheiden, ob sich beim Anklicken eines Links die Seite im gleichen oder in einem neuen Tab öffnet. Dies kann oft verwirrend sein!

Aktualisierung einer Webseite

Es kommt vor, dass Webinhalte sich dynamisch verändern; beispielsweise der Preis einer Ware in einer Internetversteigerung. Möchten Sie sicher gehen, dass Sie die aktuellsten Daten sehen, können Sie die Seite durch Drücken von F5 aktualisieren. Der Browser lädt die Seite komplett neu.

Verwendung der Hilfe

Wie nahezu jedes Programm verfügt auch Mozilla Firefox über ein Hilfemenü.Sie erreichen es über (F1).

Navigation

Aktivierung von (Hyper-)Links

Links, auch Hyperlinks genannt, ermöglichen das Navigieren durch das Web.

Ein Link ist ein Verweis auf eine andere Stelle in der aktuellen Homepage oder auf eine andere Webseite. Der Screenreader nennt einen Link „Verknüpfung“ und zeigt ihn je nach Einstellung entweder unterlegt mit den Punkten 7 und 8 oder in Worten (Verknüpfung) auf der Braillezeile an.

Ein Link wird durch (Enter) oder eine Cursor-Routing-Taste der Braillezeile aktiviert.

Navigation vorwärts, rückwärts und zur Startseite

Beim Surfen ist der Weg durchs Netz als Pfad vorstellbar. Das bedeutet, dass er auch wieder zurück verfolgt werden kann. Im Gegensatz zum Verlauf, welcher nur die über die Adressleiste aufgerufenen Seiten speichert, behält der Pfad alle besuchten Links einer Internetseite. Mit (Alt+Pfeil links) gelangen Sie zu der zuvor besuchten Seite bzw. Link; mit (Alt+Pfeil rechts) bewegen Sie sich im Pfad vorwärts.

Mit (Alt+Pos1) gelangen Sie an den Anfang des Pfades, nämlich zur Startseite.Diese Navigationsbefehle sind auch über das Menü CHRONIK aufrufbar.Wird die Sitzung beendet, ist der Pfad gelöscht.

Spezielle Tastenkombinationen für Orca

Tastenkürzel Beschreibung
(h) Zur nächsten Überschrift (header) springen
(Shift+h) Zur vorherigen Überschrift springen
(1) Zur nächsten Überschrift auf Ebene 1 springen (entsprechend 2,3,4 .. auf die anderen Ebenen)
(Shift+1) Zur nächsten Überschrift auf Ebene 2 springen
(i) Zum nächsten Listenelement (item) springen
(Shift+i) Zum vorherigen Listenelement (item) springen
(l) Zur nächsten Liste springen
(Shift+l) Zur vorherigen Liste springen
(o) Zum nächsten „large object“ springen
(Shift+o) Zum nächsten „large object“ springen
(q) Springe zum nächsten Zitat (quote)
(Shift+q) Springe zum vorherigen Zitat (quote)
(r) Springe zum nächsten dynamischen Bereich
(Shift+r) Springe zum vorherigen dynamischen Bereich
(t) Springe zur nächsten Tabelle
(Shift+t) Springe zur vorherigen Tabelle
(u) Springe zum nächsten unbesuchten Link
(Shift+u) Springe zum vorherigen unbesuchten Link
(v) Springe zum nächsten besuchten Link
(Shift+v) Springe zum vorherigen besuchten Link
(y) Springe zum letzten dynamischen Bereich
(Shift+Alt+Pfeil) Navigation innerhalb einer Tabelle
(Shift+Alt+Pos1) Springe innerhalb einer Tabelle in die erste Zeile
(Shift+Alt+Ende) Springe innerhalb einer Tabelle in die letzte Zeile
(\) Beeinflussung der dynamischen Bereich
(Shift+\) Ausschalten der dynamischen Bereich
(Orca+Funktionstasten1-9) Aufruf der 9 letzten dynamischen Bereiche
(Alt+Pfeil runter) Aufklappen der Auswahlliste
(Strg+Pos1) Springe zum Seitenanfang
(Strg+end) Springe zum Seitenende
(Strg+Pfeil lins/rechts) Springe zum nächsten/vorherigen Wort
(orca+Pfeil lins/rechts) Springe zum nächsten/vorherigen Element
(orca+tab) Springe zum nächsten Formularfeld
(orca+shift+tab) Springe zum vorherigen Formularfeld
(orca+z) Navigationstasten ein- und ausschalten

Anzeigen von besuchten URLs, Browser-Adressleiste und Chronik/Verlauf

Als Verlauf wird die Auflistung der besuchten Webseiten bezeichnet. Dieser ist über den Navigationspunkt CHRONIK erreichbar. Hier werden die letzten 10 besuchten Adressen aufgelistet.

Der Verlauf kann auch über die Adresszeile eingesehen werden (Strg+L).Mit (Alt+Pfeil runter) wird die Dropdown-Liste ausgeklappt. Auch hier werden die letzten 10 Webadressen angezeigt.

Der Verlauf kann über EXTRAS–PRIVATE DATEN LÖSCHEN … gelöscht werden.

Für verschiedene Daten stehen Ankreuzfelder zum Löschen zur Verfügung:

  • Chronik
  • Download-Chronik
  • Gespeicherte Such- und Formulardaten
  • Cache
  • Cookies
  • Gespeicherte Passwörter
  • Gesicherte Verbindungen

Zur Bestätigung muss der Button PRIVATE DATEN JETZT LÖSCHEN geklickt werden.

Lesezeichen

Um besuchte Seiten schnell wieder aufzufinden, können diese als Lesezeichen gespeichert werden. Die Lesezeichen wiederum lassen sich thematisch in Ordner gliedern.

Webseite als Lesezeichen ablegen bzw. löschen

Um eine Webseite als Lesezeichen abzulegen, öffnen Sie im Menü LESEZEICHEN–LESEZEICHEN HINZUFÜGEN ….Ein Dialogfenster öffnet sich.

Hier geben Sie ein, wie der Link heißen soll. Standardmäßig wird die Hauptüberschrift der geöffneten Seite vorgeschlagen, welche oft zu lang oder nicht aussagekräftig ist, um den Link wieder zu finden.

Als nächstes gelangen Sie zu einer Ausklappliste, mit den 5 zuletzt geöffneten Lesezeichen-Ordnern. Alle Ordner stehen in der nächsten Liste zur Verfügung.

Wie bei jedem Dialog kann auch hier mit den beiden Buttons „Bestätigen“ und „Abbrechen“ die Aktion abgeschlossen werden.

Lesezeichen können über den Lesezeichen-Manager gelöscht werden.Hierzu gehen Sie in der Navigation auf LESEZEICHEN–LESEZEICHEN-MANAGER…. In diesem Dialog können Sie die zu löschenden Links markieren und über die Entf-Taste löschen.

Aufruf einer als Lesezeichen abgelegten Webseite

Dieser Abschnitt setzt voraus, dass mindestens ein Lesezeichen angelegt wurde.

Im Menü LESEZEICHEN werden unterhalb der Menüeinträge alle Lesezeichen und Ordner aufgelistet. Mit der rechten Pfeiltaste klappt der markierte Lesezeichen-Ordner auf. Mit (Pfeil hoch und runter) markieren Sie das gewünschte Lesezeichen und bestätigen es mit der Eingabe-Taste. Sofern die Web-Adresse, die sich hinter dem Lesezeichen verbirgt, erreichbar ist, öffnet sich die Homepage.

Erscheint eine Fehlermeldung, ist die Seite zur Zeit nicht erreichbar oder der Link ist veraltet. Es empfiehlt sich daher, die Lesezeichen regelmäßig auf ihre Aktualität hin zu prüfen.

Lesezeichenordner erstellen bzw. löschen

Öffnen Sie über LESEZEICHEN den LESEZEICHEN-MANAGER!

Klicken Sie im Menü DATEI auf NEUER ORDNER …! Es öffnet sich der Dialog EINSTELLUNGEN FÜR NEUEN ORDNER. Im ersten Eingabefeld wird der Name des Ordners eingegeben. Dieser kann im zweiten Eingabefeld näher beschrieben werden. „OK“ legt den Ordner endgültig an. Der Ordner wird in der Ebene angelegt, auf welcher man sich in der Linkliste befindet.

Gerade für Sehgeschädigte empfiehlt es sich, die Lesezeichen-Ansicht auf „Alphabetisch“ einzustellen. Dies wird unter dem Abschnitt Einstellungen näher beschrieben.

Soll ein Ordner gelöscht werden, muss er zunächst in der Lesezeichen-Liste markiert werden. Mit der Entf-Taste wird er gelöscht.

Für die wichtigsten Funktionen zu Ordnern und Lesezeichen steht ein entsprechendes Kontextmenü zur Verfügung.

Hinzufügen einer Webseite einem Lesezeichenordner

Das Einfügen einer Seite in einen bestehenden Ordner funktioniert ähnlich dem Anlegen eines Lesezeichens. Sie müssen zusätzlich im Lesezeichen-Manager den Ordner markieren, dem der Link zugeordnet werden soll.

Startseite eines Browsers

Sie können selbst bestimmen, mit welcher Seite Ihr Browser standardmäßig geöffnet wird.Normalerweise wird die Seite gewählt, die am häufigsten aufgerufen wird, z. B. die Suchmaschine Google.

Gehen Sie im Menü auf EXTRAS–EINSTELLUNGEN. Sie befinden sich nun in der Registerkarte ALLGEMEIN. Als erstes können Sie auswählen, ob der Browser mit einer definierten Startseite, einer leeren Seite oder mit dem Stand der letzten Sitzung geöffnet werden soll. Im nächsten Schritt kann die Startseite eingegeben werden. Alternativ stehen drei Buttons zur Verfügung: „Aktuelle Seite verwenden“, „Lesezeichen verwenden“ und „Standard wiederherstellen“. Durch mehrmaliges Drücken der Tab-Taste erreichen Sie den OK-Button, mit dem Sie die Einstellungen bestätigen, speichern und den Dialog schließen.

Pop-Ups zulassen oder blockieren

Unter Pop-Ups versteht man unerwünschte Browserfenster (meist mit Werbung), die beim Aufrufen einer Webseite zusätzlich aufklappen. Mozilla Firefox verfügt über einen eingebauten Pop-Up-Blocker, der solche Pop-Ups automatisch unterbindet.

Der Pop-Up-Blocker ist standardmäßig aktiviert. Wenn ein Pop-Up geblockt wurde, ist dies an einer entsprechenden Zeile im oberen Teil des Browserfensters zu sehen. Mit einem Klick auf dieses Fenster stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung, beispielsweise können Sie Pop-Ups für die aktuelle Webseite erlauben.

Zu den Einstellungen für den Pop-Up-Blocker gelangen Sie über das Menü EXTRAS - EINSTELLUNGEN - INHALT. Hier kann der Pop-Up-Blocker ein- bzw. ausgeschaltet werden.

Cookies zulassen oder blockieren

In Cookies werden Informationen über das Verhalten des Besuchers auf einer Homepage gesammelt. So können beispielsweise in einem Online-Shop bevorzugte Artikel, nach denen Sie bereits gesucht haben, angezeigt werden. Leider lassen sich mit Cookies auch unerwünschte Benutzerprofile erstellen.Im Browser Firefox lässt sich das Cookieverhalten unter EXTRAS–EINSTELLUNGEN -DATENSCHUTZ - COOKIES definieren.

Nützliche Einstellungen für Sehgeschädigte

Stellen Sie im LESEZEICHEN-MANAGER über das Menü ANSICHT die Darstellung der Lesezeichen und Ordner-Liste auf SORTIERT NACH NAME ein. So können Sie über Kurztasten (Anfangsbuchstaben) zügig durch den Lesezeichenbaum navigieren.

Das World Wide Web

Dialoge im Web

In diesem Abschnitt sollen alle Dialog-Elemente aufgeführt werden, die dem Surfer auf Webseiten begegnen können.

Die Dialog-Elemente auf Webseiten ähneln den Dialogen graphischer Benutzeroberflächen (Linux Gnome oder Windows).

Das häufigste Dialogelement, den Hyperlink und seine Möglichkeiten, haben wir bereits kennen gelernt. Komplexere Webanwendungen, wie z. B. Einkauf, benötigen komplexere Dialoge, wie Eingabemöglichkeit, Auswahl usw..

Sollen Eingaben getätigt werden, erfolgt dies mit dem Dialog „Textfeld“. Der Screenreader kündigt es mit dem Wort „Textfeld“ an. Jedes Textfeld sollte einen Titel haben, damit klar wird, was einzugeben ist. Leider nehmen manche Webprogrammierer die Bedeutung nicht so genau, so dass die Zuordnung nicht immer einfach ist.

Für Auswahlmöglichkeiten stehen die Dialoge Drop-Down-Menüs, Auswahllisten, Ankreuzkästchen, Radio-Buttons und „normale“ Buttons zur Verfügung.

Mittels Überschriften, Aufzählungen, Tabellen und Rahmen lassen sich Webseiten strukturieren. Die Kombination von Strukturelementen, Text, Bildern und Dialogen ist so mächtig, dass sich die komplexesten Formulare programmieren lassen.

Surferanwendungen im Hintergrund nehmen eingegebene Daten entgegen, bearbeiten sie und antworten dementsprechend.

Web Outputs

Dateien, Links und Bilder

Neben der Bereitstellung von Informationen dient das Web zum Austausch von Bildern, Dokumenten, Musik, Videos und vielem mehr. Diese Dinge werden in Dateien versendet und empfangen, die sich im Wesentlichen durch ihren Dateityp unterscheiden. Zu beachten ist, dass jede fremde Datei ein gewisses Sicherheitsrisiko für den Computer darstellt, denn sie könnte Viren beinhalten.

Der Dialog zum Datei-Download ähnelt dem „Speichern unter – Dialog“ des Editors.

Das Gegenstück hierzu ist der Upload-Dialog, der den Benutzer auffordert, Dateien an ein vorgegebenes Ziel zu schicken. Manchmal müssen Dateien schon vor dem Herunterladen verarbeitet werden, z. B. das Ansehen eines Videos. In diesem Fall öffnet sich bei der Aktivierung des Links kein Download-Dialog, sondern sofort das Programm, mit welchem die Datei geöffnet werden soll, z. B. Mediaplayer für MP3, Acrobat Reader für PDF-Dokumente. In diesem Fall lässt sich die Datei, je nach Typ, über das Kontext-Menü „Ziel speichern unter“ bzw. „Grafik speichern unter“ dennoch herunterladen. Entsprechende Dialoge erlauben die Festlegung von Dateiname und Speicherort.

Up- und Downloads können durch diverse Sicherheitseinstellungen eingeschränkt werden. Es empfiehlt sich daher ,ausführbare Dateien, grundsätzlich mit einem Pack-Programm (zip) zu komprimieren. Das reduziert zusätzlich den Datenverkehr.

Drucken aus dem Web

Grundsätzlich ist es nicht einfach, Seiten einer Webseite auszudrucken.

Dies liegt daran, dass die Darstellung am Bildschirm nicht mit dem Ausdruck übereinstimmt. Zusätzlich können je nach Einstellungen gleiche Webseiten auf verschiedenen Rechnern unterschiedlich aussehen.

Aus diesem Grund stellen zahlreiche Webanbieter eine Druckversion ihrer Seiten bereit. Ist diese nicht vorhanden, können folgende Tipps hilfreich sein:

  1. Versuchen Sie über den Menüpunkt „Druckansicht“ event. mit sehender Hilfe herauszufinden, ob das Ergebnis akzeptabel ist.
  2. Markieren Sie den zu druckenden Bereich der Seite und kopieren Sie ihn über die Zwischenablage in einen Editor oder ein Textverarbeitungs-programm Ihrer Wahl. Das bewirkt, dass die Webinhalte auf einer Textseite mit vordefinierten Rändern „eingesperrt“ werden. Drucken Sie das Dokument aus der Textverarbeitung heraus aus!

Elektronische Kommunikation

Konzept und Begriffe

Definition E-Mail

Der „Postverkehr“ im Internet wird über den E-Mail Dienst abgewickelt. Voraussetzung, elektronische Post empfangen oder verschicken zu können, ist der Besitz einer Adresse und eines Briefkastens (Mailbox oder Mailkonto).Mailadressen werden von Internetanbietern oder Mailprovidern zu unterschiedlichen Konditionen angeboten. Eine E-Mail kann sowohl Text, als auch andere Daten, z. B. Bilder enthalten.

Da das Internet generell nicht „abhörsicher“ ist, sind bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die im Folgenden noch erläutert werden.

Für das Versenden von E-Mails wird das SMTP (Send Message Transport Protocol) verwendet. Für den Empfang von E-Mails wird das POP3 (Post Office Protocol) und IMAP (Internet Message Access Protocol) eingesetzt.

Das „Postgeheimnis“ kann durch zahlreiche Verschlüsselungsverfahren und elektronische Unterschriften gewahrt werden.

Aufbau und Struktur einer E-Mail Adresse

Jede E-Mail Adresse setzt sich aus zwei Teilen, die durch das @-Zeichen getrennt werden, zusammen. Der linke Teil besteht aus dem Namen des Adressaten.Der rechte Teil besteht aus der URL, die den Mailserver, Domäne und Toplevel-Domäne enthält.

Sicherheit im Mailverkehr

Grundsätzlich werden im Internet Daten transparent und theoretisch für jeden lesbar übertragen. Für den E-Mail Dienst bedeutet dies, dass eine Mail den Charakter einer Postkarte ohne Umschlag hat. Briefumschläge und Siegel werden elektronisch über Verschlüsselungen, Leseberechtigungen, elektronische Unterschriften und Signaturen realisiert.

Geheimer Postweg

Im Gegensatz zur reellen Post muss bei E-Mails bereits auf dem Weg vom Versender zur Poststelle darauf geachtet werden, dass nicht unerwünscht mit gelesen wird. Zur Verschlüsselung stehen die beiden Protokolle SSL (Secure Sockets Layer) und TSL (Transport Layer Security) zur Verfügung. Bevor Mails verschickt bzw. empfangen werden, vereinbaren der Benutzer und die Poststelle (Mailanbieter) einen Schlüssel, mit welchem der Datenverkehr zwischen beiden verschlüsselt wird. Für Dritte sind die Daten nun nicht mehr lesbar und nur noch als „Zeichensalat“ zu erkennen. Ist die Mail beim Mailprovider angekommen, verliert der Benutzer die weitere Kontrolle, z. B. ob die Mail weiterhin verschlüsselt durch das Internet gelangt. Deshalb empfiehlt es sich, den Inhalt selbst zu verschlüsseln, denn die obigen Protokolle verschlüsseln den Datenverkehr.

Verschlüsselungsmechanismen, wie PGP (Pretty Good Privacy) verpacken den Inhalt in ein elektronisches Kästchen, das nur von demjenigen geöffnet werden kann, der den elektronischen Schlüssel besitzt.

Vertrauenswürdigkeit wird im Mailverkehr über Signaturen und Zertifikate signalisiert. Derartige Auszeichnungen werden von zertifizierten Behörden ausgestellt. Um sie zu erwerben, muss der Benutzer bestimmte Kriterien erfüllen. Dies kann z. B. die Versicherung mehrerer anderer Benutzer sein, dass man sich im Netz stets als vertrauenswürdig erwiesen hat.

Sicherheit durch Eigenverantwortung

Im elektronischen Postverkehr gibt es auch E-Mails, die nicht erwünscht sind. Dies wird dadurch möglich, dass mit E-Mail Adressen gehandelt wird, man zur Abgabe der Mailadresse gezwungen wird und Mailadressen durch Viren oder Spyware verbreitet werden. Das Erzwingen zur Herausgabe von Adressen wird „Phishing“ genannt.

Beispiel: Der Benutzer darf eine bestimmte Software nur herunterladen, wenn er seine Mail Adresse angibt.

Leider werden die meisten Computerviren über den E-Mail Verkehr verbreitet. Die Viren werden wirksam, sobald die Datei, welche ihn enthält, geöffnet wird. Zu beachten ist, dass bereits die Vorschaufunktion des Mailprogramms die Anhänge öffnen kann. Mailfilter können den Inhalt prüfen und unerwünschte Mails als Spam aussondern. Manchmal geschieht es, dass eine Mail zu Unrecht als Spam behandelt wird. Klare Angaben über den Inhalt im Betreff helfen dem Empfänger bei der Entscheidung, was mit der Mail geschehen soll.

Es sollte grundsätzlich vermieden werden, ausführbare Dateien (.exe) direkt als Anhang zu versenden. Sollen ausführbare Dateien, z. B. Programme verschickt werden, können sie vorher gezipt werden. Dies verbirgt die Sichtbarkeit der Ausführbarkeit und reduziert die Datenmenge.

E-Mail Theorie

Zugriff auf E-Mails

Einer der größten Vorteile elektronischer Post ist die weltweite Verfügbarkeit.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf E-Mails und Postfächer zuzugreifen. Im einfachsten Fall verbindet sich der Computer des Benutzers mit dem Mailserver, auf dem eingehende Mails ankommen. Sobald die Verbindung steht, werden die E-Mails mittels POP3 vom Server auf den Computer des Benutzers übertragen und dort anschließend mit dem Mailprogramm, z. B. Evolution, verwaltet.

Bei der Einrichtung des Postfachs kann im Mailprogramm eingestellt werden, ob die E-Mails nach dem Herunterladen vom Server auf diesem belassen oder gelöscht werden sollen.Über die gleiche Verbindung können E-Mails über das SMTP-Protokoll vom Benutzer-PC an den Mailserver des E-Mail Anbieters gesendet werden. Dieser wiederum muss dafür sorgen, dass die Mails auf dem Weg zum Empfänger zum nächsten Verteilerpunkt im Internet weitergeleitet werden.

Diese Sende- und Empfangsart ist die direkte Verbindung zum Mailanbieter. Das E-Mail Programm kontrolliert in diesem Fall alle Operationen. Gelöschte Mails stehen zur Wiederherstellung im Ordner für gelöschte Objekte zur Verfügung, gesendete Objekte in gleichnamigem Ordner und nicht zustellbare Nachrichten werden im Postausgang verwaltet.

Nicht immer ist es möglich, eine direkte Verbindung zum Mailanbieter aufzubauen, vor allem dann nicht, wenn zur Einwahl beispielsweise ein bestimmter Telefonanschluss notwendig ist. Dieser ist im Ausland nicht verfügbar. Für solche Fälle bieten die meisten Internetprovider einen webbasierten Mailzugriffsdienst an. Der Benutzer loggt sich mit seinen Benutzerdaten auf der Homepage des Webmaildienstes ein und kann anschließend menügeführt auf seine E-Mails zugreifen, Mails verschicken und löschen. Die Webverbindung ist hier meist verschlüsselt. Zu sendende E-Mails werden nicht auf dem Computer des Benutzers, sondern auf dem Server erzeugt. Empfangene E-Mails werden nicht auf den Computer heruntergeladen, sondern lediglich angezeigt.

Zu beachten ist, dass E-Mails, welche über den Webdienst gelöscht wurden, später dem E-Mail Programm für die direkte Verbindung nicht mehr zur Verfügung stehen. Deshalb ist es sinnvoll, den E-Mail Webdienst in erster Linie zum Lesen von E-Mails und im Notfall zum Schreiben einzusetzen. Über den Webdienst gesendete E-Mails erscheinen in der E-Mail Verwaltung des Mailprogramms nicht in „Gesendete Ordner“, da das Mailprogramm „nicht davon weiß“. Auf den Webmail-Dienst wird nämlich nicht mit einem Mailprogramm, sondern mit einem Internetexplorer, z. B. Firefox zugegriffen.

Die eleganteste Zugriffsmöglichkeit ist der Einsatz von IMAP. Neben den E-Mails selbst wird die gesamte Ordnerstruktur des Benutzers auf dem IMAP-Server abgespeichert. Das Mailprogramm verhält sich, als wäre es direkt mit dem Internetanbieter verbunden. Der Unterschied ist, dass alle Operationen auf dem Mailserver ausgeführt werden. Das Mailprogramm empfängt über IMAP die Ordnerstruktur und verfügt darüber, als läge sie auf der lokalen Festplatte. IMAP realisiert somit die absolute, uneingeschränkte, weltweite Verfügbarkeit. Sobald eine Verbindung zum IMAP-Server hergestellt ist, verhält sich das Mailprogramm exakt gleich an jedem Ort. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Benutzer großes Vertrauen zum Mailprovider bezüglich Datenschutz und Datensicherung (Backup) haben muss.

E-Mail Kopf

Eine E-Mail besteht aus 3 Teilen: E-Mail Kopf, Textfeld und Anhänge.

Der E-Mail Kopf enthält Absender, Empfänger und den Betreff.

Je nach Einstellung des Mailprogramms werden die Anlagen im Kopfteil oder am Ende der Mail dargestellt.Im Folgenden wird der E-Mail Kopf genauer betrachtet.

Die Absender-Daten „Name“, „von“ und „Antwortadresse“ werden bei der Erstellung des E-Mail Kontos eingetragen und automatisch mit jeder E-Mail versendet. Es ist notwendig, diese Felder korrekt auszufüllen, damit Mailempfänger ihre Mails gut verwalten und komfortabel beantworten können.

Weiterführende Daten zum Absender, wie Titel, Name, Telefon, Adresse usw. werden in einer Signatur abgespeichert. Diese wird automatisch an jede ausgehende E-Mail angehängt.

Im Mailverkehr gibt es verschiedene Empfänger-Arten:

  • An
  • Cc
  • Bcc
  • Listen

Alle Hauptempfänger werden im „An-Feld“ aufgelistet. Jeder Hauptempfänger kann die E-Mail Adressen aller aufgeführten Empfänger einsehen. Dessen muss sich jeder E-Mail Versender bewusst sein. Eine Frage hierbei ist z. B., ob es erwünscht ist, dass jeder die Adressen der anderen kennt.

Empfänger, die die E-Mail lediglich zur Kenntnisnahme empfangen sollen, werden im Cc-Feld eingetragen. Auch hier sind alle Adressen öffentlich.Empfänger, die vor denjenigen im An- und Cc-Feld geheim gehalten werden sollen, müssen im Bcc-Feld aufgelistet werden.

In Mailinglisten werden verschiedene Benutzer zusammengefasst. Jeder Benutzer kann selbst themenbezogene Mailinglisten im Adressbuch verwalten oder Listenanbieter stellen diesen Dienst zur Verfügung. Bei Listen-Adressaten sind die Teilnehmer der Liste nicht sichtbar. Listen sollten nicht im Bcc-Feld aufgeführt werden, da dies von vielen Mailanbietern aus Sicherheitsgründen verboten wird.

Zu einer klar strukturierten E-Mail gehört ein aussagekräftiger Betreff. Insbesondere sehgeschädigten Empfängern erleichtert dies die Einordnung der Mails.

Verhalten im Netz (Netiquette)

Folgende Regeln sollen helfen, sich im Netz korrekt zu verhalten. Sie beziehen sich vor allem auf den E-Mail Verkehr:

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mails klar als von Ihnen stammend erkennbar sind (Benutzerdaten)!
  • Achten Sie bei der Wahl der Mailempfänger darauf, dass keine Mailadressen ungewollt für andere sichtbar sind!
  • Machen Sie möglichst wenig vom Bcc-Feld Gebrauch, da es unehrlich ist und nehmen Sie nie Listen in dieses Feld auf!
  • Formulieren Sie den Mailbetreff kurz und klar!
  • Achten Sie beim Beantworten von Mails darauf, wie Sie die Antwortfunktion einsetzen. Eine Beantwortung „der Antwort“, „der Antwort eines Anderen“ ist sehr schwer lesbar.
  • Prüfen Sie, ob Inhalte, die an Listen gesendet werden, wirklich für die Liste oder nur einzelne Teilnehmer der Liste von Belang sind!
  • Formulieren Sie Ihr Anliegen, vor allem bei weitergeleiteten Mails, am Mailanfang! So schafft beispielsweise eine Begründung, warum Sie die Mail weitergeleitet haben, Klarheit und Überblick.
  • Halten Sie Ihre E-Mails immer in einem angemessenen Schreibstil!
  • Tipp- und Rechtschreibfehler machen keinen guten Eindruck!
  • Verschicken Sie in den Anhängen keine ausführbaren Dateien!
  • Senden Sie keine großen Dateien im Anhang mit, da Sie nicht immer wissen können, über welche Verbindungsart Ihre Empfänger verfügen.

Evolution E-Mails senden und empfangen

Als Mail-Client wird Evolution eingesetzt. Es ist Bestandteil der meisten Debian basierten Linux Distributionen und derzeit für Linux Screenreader am besten geeignet. Voraussetzung für die folgenden Kapitel ist, dass der Computer am Internet angeschlossen ist, dass Sie über ein eingerichtetes Mailkonto bei einem Provider verfügen und einige E-Mails zum Empfang auf dem Server bereit liegen.

Die Einrichtung eines Mailkontos wird später erläutert.

E-Mail Programm öffnen und schließen

Öffnen Sie mit (Alt+F1) das Startmenü. Suchen Sie mit (Pfeil hoch und runter) die Kategorie INTERNET oder alternativ BÜRO und klappen diese mit (Pfeil rechts) auf. Suchen Sie erneut mit (Pfeil hoch und runter) das E-Mail Programm Evolution und öffnen Sie es mit der Enter-Taste.

Es öffnet sich nun der komplexe Maildialog. Der „Verschicken/Abrufen“ Button ist fokussiert. Durch (Enter) verbindet sich das Mailprogramm mit dem Server Ihres Mailanbieters, um neue Mails abzurufen und eventuell im Postausgang liegende Mails zu versenden.

Um das E-Mail Programm zu schließen, öffnen Sie mit (F10) das Dateimenü, wählen BEENDEN und drücken die Enter-Taste.Alternativ hierzu können Sie das Programm direkt mit den Kurztasten (Strg+q) schließen. Sie werden auf nicht beendete Aufgaben aufmerksam gemacht.

Empfangen von E-Mails

Zum Empfangen von Nachrichten muss Evolution geöffnet sein. Je nach Einstellung ruft Evolution E-Mails automatisch nach dem Programmstart ab. Diese Funktion kann so eingestellt werden, dass periodisch, z. B. alle 5 Minuten, nach neuen E-Mails geschaut wird (siehe Abschnitt Kontoeinstellungen).

Beim Abrufen der E-Mails belässt der Mailer, je nach Einstellung, die Mail auf dem Mailserver bzw. löscht sie, sobald sie herunter geladen wurden. Diese Option ist wichtig, wenn die E-Mails parallel auf einem anderen Rechner (z. B. über Webmail) zur Verfügung stehen sollen. Das Löschen der Mails auf dem Server kann ebenfalls an eine Zeit gebunden werden, z. B. „Lösche alle Mails, die älter als einen Monat sind“. Für den Fall, dass Mails nicht automatisch abgerufen werden, steht der „Verschicken/Abrufen“ Button zur Verfügung, auf dem Sie automatisch nach dem Programmstart stehen. Diesen können Sie auch immer dann drücken, wenn Sie den Eingang neuer Mails prüfen wollen.

E-Mails öffnen bzw. schließen

Ihre E-Mails kommen im Ordner „Eingang“ an. Durch Drücken der Tab-Taste erreichen Sie die Ordner-Liste (auf diesem Computer). In ihr befinden sich die Ordner „Eingang“ für eingehende Mails, „Ausgang“ für noch nicht versendete Mails, „Entwürfe“ für begonnene Mails, „Müll“ für gelöschte Mails, „Unerwünscht“ für Spam und „Verschickt“ für bereits versendete E-Mails.

Mit der Taste F6 wechseln Sie zwischen Ordner und Listenansicht. In der Listenansicht sind alle Mails des jeweiligen Ordners aufgelistet. Mit (Pfeil hoch und runter) markieren Sie die Mail, die Sie lesen möchten. Hierbei bekommen Sie angesagt, ob die Mail noch ungelesen ist, beantwortet wurde und ob sie Anhänge enthält.Durch erneutes Drücken der Taste F6 wechseln Sie zur ausgewählten Mail. Hinweis: Dieses Fenster ist nur verfügbar, wenn Sie im Ansichtsmenü das Kontrollkästchen für die Mailvorschau aktiviert haben. Mit den Pfeiltasten navigieren Sie durch den Mailkopf und den Inhalt.Mit (F6) gelangen Sie wieder zum Posteingang und durch weiteres Drücken der F6-Taste zur Listenansicht.

Dateianhang speichern und öffnen

Dieser Abschnitt befindet sich noch im Entwicklungsstadium und wird bei besserer Zugänglichkeit von Evolution noch überarbeitet!

Beim Browsen durch die E-Mails wird Ihnen angesagt, wenn Anhänge vorhanden sind. Diese können Sie folgendermaßen speichern:

  • Wechseln Sie in den Posteingang.
  • Suchen Sie sich in der Liste eine Mail mit Anhang aus.
  • Wechseln Sie mit (F6) zum Inhalt der Nachrichten.
  • Gehen Sie mit (Strg+Ende) zum Ende der Nachricht.
  • Gehen Sie nun mit den Cursor-Tasten nach oben, bis der Name des gewünschten Anhangs vorgelesen wird.
  • Ziehen Sie mit dem Screenreader die Maus zur aktuellen Cursor Position.
  • Führen Sie einen Doppelklick mit der linken Maustaste aus. Es öffnet sich das Auswahlmenü. Hier können Sie entscheiden, ob der Anhang gespeichert oder mit der passenden Anwendung geöffnet werden soll. Wählen Sie „speichern“, öffnet sich der normale „speichern unter“-Dialog.

Versand einer E-Mail

Funktion antworten bzw. allen antworten

Zum Beantworten von E-Mails stehen die Funktionen „Antwort an Absender“, „Antwort an alle“ und „Weiterleiten“ zur Verfügung.

Dazu gehen Sie Folgendermaßen vor:

  • Suchen Sie sich eine Mail aus der Liste, die Sie beantworten möchten.
  • Öffnen Sie das Kontextmenü.
  • Suchen Sie den Menüeintrag „Antwort an Absender“ und drücken Sie die Enter-Taste.
  • Es öffnet sich nun das Textfeld mit der ausgewählten Mail.
  • Sie können direkt in den Text hinein schreiben. Es ist genau ersichtlich, welche Textteile vom Absender und welche von Ihnen stammen.
  • Die E-Mail wird entweder über das Dateimenü ABSCHICKEN oder mit der Kurztaste (Strg+Enter) verschickt.

Je nach Einstellungen des Mailprogramms wird die Nachricht direkt versendet oder im Postausgang gesammelt und auf Wunsch verschickt. Bestehen Verbindungsprobleme zum Internet, wird die Mail ebenfalls im Postausgang zum späteren Versand aufbewahrt.

Weiterleitung einer E-Mail

Die Kurztaste (Strg+f) (f = forward, dt. weiterleiten) bzw. der Menüpunkt WEITERLEITEN aus dem Kontextmenü öffnet den Weiterleiten-Dialog.Der Dialog enthält mehrere Eingabefelder. Mit (Tab) oder (Sift+Tab) wechseln Sie zwischen diesen.

„An“: Eingabe der Empfängeradresse„Betreff“: Enthält den Betreff der Ursprungsmail, kann aber geändert werden„Textfeld“: Eingabe des Mailtextes (die ursprüngliche Mail wird je nach Einstellung entweder als Anhang angehängt oder erscheint direkt im Textfeld)Anschließend kann die Mail versendet werden.

Neue E-Mail erstellen

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Dialog zum Erstellen einer Mail zu öffnen:

1. Über das Menü:- Gehen Sie mit (F10) in die Menüleiste.- Suchen Sie im Dateimenü das Untermenü NEU.- Klappen Sie es mit der rechten Cursortaste aus. Sie gelangen zum Eintrag E-MAIL-NACHRICHT.- (Enter) öffnet den Dialog.

2. Über Kurztasten:- Mit (Strg+n) öffnet sich der Dialog direkt.

Je nach Einstellungen im Menü ANSICHT (bei geöffneter neu erstellter Mail), unterscheidet sich der Dialog zum Erstellen einer Nachricht, da verschiedene Felder ein- und ausgeblendet werden können.Im Folgenden seien alle Menüfelder aktiviert.

In das An-Feld werden die Empfänger-Adressen eingetragen.Mehrere Empfänger-Adressen werden durch ein Semikolon getrennt.

„Kopie an“ enthält Empfänger, die die Nachricht zur Kenntnis erhalten sollen.

Mailadressen in „Blindkopie an“ sind für die anderen Empfänger nicht sichtbar.

In den „Betreff“ geben Sie ein, worum es in der Mail geht.

Das namenlose Textfeld ist für den Mailtext vorgesehen.

Die E-Mail wird durch (Strg+Enter) versendet.

Dateianhang einfügen bzw. entfernen

Wir gehen davon aus, dass die Mail, an die eine Datei angehängt werden soll, bereits verfasst wurde und Sie sich noch im Textfeld befinden.

Folgendermaßen hängen Sie eine Datei an eine Mail:

  • Gehen sie mit (F10) in die Menüleiste!
  • Wählen Sie EINFÜGEN–ANLAGE: Es öffnet sich ein Dialog, in dem Sie die Datei suchen, markieren und durch Drücken von „Beilegen“ anhängen können. Bei geöffneter Mail erreichen Sie diesen Dialog mit (Strg+m).
  • Anschließend können Sie die Mail versenden.

Entwurf einer E-Mail speichern

Haben Sie eine Mail bereits begonnen und möchten diese zu einem anderen Zeitpunkt fortsetzen, können Sie diese als Entwurf speichern.Bei geöffneter Mail steht unter DATEI der Menüpunkt ENTWURF SPEICHERN zur Verfügung. Die Nachricht wird geschlossen und im Ordner „Entwürfe“ abgelegt.

Zum Fortsetzen der Mail wechseln Sie mit (F6) in die Ordnerliste, suchen den Ordner „Entwürfe“, wechseln erneut mit (F6) in die Liste der Mails und öffnen die gewünschte Nachricht mit (Enter).

Nach dem Versenden des Entwurfs wird die Nachricht automatisch vom Ordner „Entwürfe“ in den Ordner „Verschickt“ verschoben.

Einrichten eines Mailkontos

Starten Sie Evolution über das Startmenü ANWENUNGEN–BÜRO–EVOLUTION E-MAIL UND KALENDER.Beim Erststart öffnet sich der Willkommen-Dialog. Der „Vor“-Button ist automatisch fokussiert. Bestätigen Sie ihn mit (Enter).

Der Evolution-Einrichtungsassistent öffnet sich mit der Eingabemaske „Identität“.Drücken Sie zweimal (Tab), um zum Eingabefeld des Namens zu gelangen. Geben Sie ihn ein und wechseln Sie mit (Tab) zur E-Mail-Adresse. Das nächste Kontrollkästchen legt fest, ob das Konto als Standardkonto eingerichtet werden soll. Es ist standardmäßig aktiviert.Geben Sie in das Feld "Antwortadresse" die Mail-Adresse ein, welche benutzt wird, wenn Empfänger Ihrer Mails mit der Antwort-Funktion antworten. In den meisten Fällen ist es Ihre Mail-Adresse.Optional können Sie im nächsten Eingabefeld Ihre Organisation eingeben.Navigieren Sie mit (Tab) zum „Vor“-Button und öffnen Sie die nächste Eingabemaske.

Es öffnet sich der neue Dialog „Abrufen von E-Mails“.Wichtig: Halten Sie die Zugangsdaten Ihres Mailproviders bereit!Öffnen Sie mit der Leertaste das fokussierte Kombinationsfeld "Server-Art" und wählen mit der Pfeiltaste das Protokoll aus (z. B. POP oder iMAP).Je nach Protokollart können die folgenden Dialoge unterschiedlich aussehen. In den meisten Fällen wird POP benutzt.Tragen Sie in das Feld "Server" den Namen des POP-Servers ein. Das ist der Server, von dem sie E-Mails herunterladen möchten.Geben Sie im nächsten Feld "Benutzername" Ihren Login-Namen ein. In der Regel ist es die Zeichenfolge, die in Ihrer Mail-Adresse links des @-Zeichens steht.Im Kombinationsfeld "Sichere Verbindung verwenden" stellen Sie gegebenenfalls die erforderliche Verschlüsselungsart ein.Im nächsten Feld legen Sie die Authentifizierungsart, meist das Passwort, fest.Der Druckknopf "Prüfen, welche Arten unterstützt werden" checkt automatisch, welche Authentifizierungsart auf Ihr Konto passt.Das Auswahlfeld "An Passwort erinnern" legt fest, ob Ihr Rechner das Passwort speichern soll.Öffnen sie mit dem "Vor"-Button den Dialog "Empfangsoptionen".Hier können Sie einstellen,

  • ob und in welchem Zeitintervall E-Mails abgerufen werden sollen,
  • nach welcher Zeit die E-Mails vom Server gelöscht werden und
  • welche POP3-Erweiterungen eingestellt werden können.

Mit "Vor" gelangen Sie zur Maske "Verschicken von E-Mails".Zum Ausfüllen diese Dialogs werden erneut die Zugangsdaten benötigt.Füllen Sie den Dialog entsprechend der Provider-Vorgaben aus.

Öffnen Sie mit "Vor" den nächsten Dialog "Kontenverwaltung".Hier vergeben Sie einen Kontennamen, z. B. geschäftlich oder privat, ein.

Der nächste Dialog dient zum Einstellen der Zeitzone.Sie haben die Möglichkeit, Ihr Land entweder über das unübersichtliche Auswahlfeld (400 Einträge) oder grafisch über die Karte, auszuwählen."Vor" öffnet die "Glückwunsch-Nachricht".

Die Konteneinrichtung ist nun abgeschlossen.Aktivieren Sie den "Anwenden"-Button, um die Einstellungen vorzunehmen.Evolution öffnet sich.

Möchten sie ein weiteres Mailkonto erstellen, so gehen Sie auf BEARBEITEN– EINSTELLUNGEN. Wählen Sie „Konten“ und navigieren Sie mit (Tab) auf „Einfügen“. Es öffnet sich der Kontenassistent. Hier können neue Konten hinzugefügt werden.

E-Mail Verwaltung

Organisieren

E-Mail löschen

Gehen Sie in die E-Mail Liste des Posteingangs. Markieren Sie diejenige Mail, die gelöscht werden soll.Am einfachsten löschen Sie die E-Mail durch Drücken der (Entf-Taste).Evolution bietet den Shortcut (Strg+d) (d = delete) an.Zusätzlich befindet sich im Kontextmenü sowie im Bearbeiten-Menü ein Eintrag zum Löschen der E-Mail.Gelöschte E-Mails werden in den Ordner „Müll“ verschoben.

Gelöschte E-Mail wiederherstellen

Markieren Sie in der Ordnerliste den Ordner „Müll“ und wechseln mit (F6) zur Liste der Mails. Öffnen Sie die wieder herzustellende Mail.Im Menü BEARBEITEN gibt es den Menüeintrag LÖSCHEN DER NACHRICHT RÜCKGÄNGIG. Haben Sie diesen mit der Enter-Taste bestätigt, kehren Sie in die geöffnete Mail zurück. Schließen Sie über (Esc) das Fenster.Die Nachricht befindet sich nun wieder in dem Ordner, aus welchem Sie entfernt wurde.

E-Mail Ordner Müll ausleeren

Über Menü DATEI-MÜLL LEEREN werden die Nachrichten im Ordner „Müll“ unwiderruflich gelöscht. Dies gilt auch für Mails, die Sie einzeln aus dem Ordner Müll entfernen.Diesen Befehl erreichen Sie, egal in welchem Ordner Sie sich gerade befinden.

E-Mail nach Absender, Betreff und Inhalt suchen

Gehen Sie mit (F10) in die Menüleiste und markieren Sie mit (Pfeil rechts) das Menüfeld SUCHEN. Mit (Pfeil runter) erreichen Sie den Menüpunkt ERWEITERTE SUCHE. Hierher gelangen Sie auch über die Tastenkombination (Alt+s).(Enter) öffnet den Suchen-Dialog.

Im Suchdialog können verschiedene Suchkriterien eingestellt werden. Diese werden als Suchregel zusammengefasst. In das erste Eingabefeld „Regelname“ kann ein Name für die Suchregel eingegeben werden, so dass Sie später die kompletten abgespeicherten Suchkriterien anhand des Regelnamens wieder finden.Möchten Sie die Sucheinstellungen nicht speichern, können Sie das Feld ignorieren und mit der Tab-Taste weiter den Suchdialog erkunden.Da dieser Dialog sehr komplex ist, werden die einzelnen Elemente nur kurz erklärt.

Exemplarisch wird eine Suche nach einem Absender durchgeführt:

Die erste Schaltfläche nach dem Regelnamen bezieht sich auf „Mailfilter“. Auf diesen wird hier nicht weiter eingegangen.

Das kombinierte Eingabefeld „Threads einschließen“ dient zur Eingrenzung Themen bezogener Mails. Ein solches Thema wird „Thread“ (engl. Faden) genannt. Ein „Thread“ enthält alle Antwortmails zu einer bestimmten Nachricht.

Im nächsten Auswahlfeld „Objekte suchen“ legen Sie fest, wie verfahren wird, wenn die Suche sich auf mehrere Suchkriterien gleichzeitig beziehen soll.Mit der Leertaste öffnen Sie die Auswahlliste und wählen zwischen „Falls irgendein Kriterium zutrifft“ oder „Falls alle Kriterien zutreffen“.

Im nächsten Auswahlfeld bestimmen Sie, auf welche Bestandteile der Mails Ihre Suche angewendet werden soll, wie z. B. Absender, Betreff, Nachrichtenrumpf (Mailinhalt).Markieren Sie die Auswahl „Absender“ und bestätigen Sie mit (Enter).

Mit (Tab) wird das Auswahlfeld „enthält“ erreicht. Hier legen Sie fest, ob Ihr Suchwort exakt im Suchbereich vorkommen soll, Ihr Suchwort nicht enthalten sein darf etc..

Nun folgt ein Eingabefeld für den Suchbegriff. In unserem Fall die E-Mailadresse oder der Name eines Absenders.

Die Schaltfläche „Entfernen“ neben dem Eingabefeld für den Suchtext löscht ein Suchkriterium; wir überspringen es zunächst mit (Tab).

Es stehen nun die beiden Auswahlfelder „Absender“ und „enthält“ für die Festlegung eines weiteren Suchkriteriums zur Verfügung. Verknüpft werden beide Suchkriterien über das bereits behandelte Auswahlfeld „Objekte suchen“.

Möchten Sie mehr als die zwei angebotenen Suchkriterien anwenden, müssen Sie über die bereits erwähnte Schaltfläche „Filterkriterien hinzufügen“ die Einstellungen für ein weiteres Suchkriterium anfordern. Die Schaltfläche befindet sich direkt nach dem Eingabefeld für den Regelnamen.

Mit der Schaltfläche „Speichern“ können Sie alle eingestellten Suchkriterien als Regel abspeichern (siehe Regelname).„Abbrechen“ schließt den Dialog ohne Auswirkung.„Ok“ führt die Suche aus.

Je nachdem, auf welchen Ordner Sie die Suche angewendet haben, finden Sie darin nur noch die Nachrichten vor, auf die die Suche zutrifft.Die anderen Nachrichten sind nicht gelöscht, sondern ausgeblendet.Über das Menü SUCHEN–VERWERFEN heben Sie die Suche auf, so dass alle Nachrichten wieder angezeigt werden.

E-Mails nach Absender und Eingangsdatum sortieren

Öffnen Sie das Untermenü ANSICHT AKTUELLE ANSICHT mit (Pfeil rechts).Hier besteht die Möglichkeit Sortierkriterien zu bestimmen, z. B. Nachricht (= Datum), Absender, Betreff etc.. Mit (Enter) wird das Sortierkriterium bestätigt.Evolution merkt sich, welches Sortierkriterium Sie zuletzt eingestellt haben.

E-Mail Ordner erstellen bzw. löschen

Zur besseren Übersicht und Kategorisierung werden E-Mails in E-Mail Ordnern gespeichert. Einige Ordner, wie z. B. den „Posteingang“ oder „Entwürfe“, haben Sie bereits kennen gelernt. Auch das Anlegen von Unterordnern ist möglich.

Die Ordner werden hierarchisch in Baumstruktur dargestellt.Auf der obersten Ebene befinden sich standardmäßig die Ordner

  • „Auf diesem Computer“ und
  • „Suchordner“.

In der Ebene „Auf diesem Computer“ befinden sich bereits folgende Ordner:

  • Eingang
  • Ausgang
  • Entwürfe
  • Müll
  • Unerwünscht
  • Verschickt.

Zum Anlegen eines neuen Ordners gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Öffnen Sie mit (F10) die Menüleiste. Wechseln sie mit (Cursor rechts) in das Menü ORDNER und wählen Sie NEU... aus.
  • Es öffnet der Dialog „Ordner anlegen“.
  • Im Eingabefeld Ordnername geben Sie die Bezeichnung des Ordners ein.
  • Mit (Tab) gelangen Sie zur Baumansicht aller Ordner. Navigieren Sie in die Ebene, in welcher der neue Ordner angelegt werden soll. Die Schaltfläche „Anlegen“ erstellt den Ordner und schließt den Dialog.
  • „Abbrechen“ schließt den Dialog ohne Änderungen.

Zum Löschen eines Ordners markieren Sie diesen in der Baumstruktur, wählen im Menü ORDNER den Menüpunkt LÖSCHEN und bestätigen den Dialog.

E-Mails in einen E-Mail Ordner verschieben

  • Markieren Sie in der Mailliste die Mail, die in einen Ordner verschoben werden soll.
  • Wählen Sie im Menü NACHRICHT den Menüpunkt IN ORDNER VERSCHIEBEN aus oder alternativ die Tastenkombination (Shift+STRG+v)!
  • Die Ordneransicht öffnet sich.
  • Navigieren Sie zum Ordner, in den die Mail verschoben werden soll. Gehen Sie mit (Tab) auf die Schaltfläche „Verschieben“ und bestätigen Sie diese!
  • Falls der Ordner noch nicht existiert, haben Sie mit der Schaltfläche „Neu“ die Möglichkeit, den Ordner anzulegen.

Adressbuch

Mit (Strg+2) öffnen Sie das Adressbuch, in Evolution bezeichnet als „Kontakte“.Die Kontakte können hierarchisch in einer Baumstruktur in Kategorien abgelegt werden. Die Kontaktverwaltung ist ähnlich aufgebaut, wie die E-Mail Verwaltung. Anstelle der Baumansicht der E-Mail Ordner, tritt hier die Baumansicht der Kontakt-Kategorien. Auch hier kann zwischen den verschiedenen Ansichten mit (F6) umgeschaltet werden.

Kontaktdaten hinzufügen und löschen

Erstellen eines Kontakts:

  • Öffnen Sie mit (Strg+2) die Kontakte!
  • Navigieren Sie in der Baumstruktur zu „Persönlich“!
  • Über das Menü DATEI–NEU–KONTAKT oder (Strg+n) öffnet sich der Dialog zum Anlegen eines neuen Kontakts.
  • Über verschiedene Eingabe- und Ankreuzfelder sowie Listen stellen Sie die Kontaktdaten zusammen und bestätigen mit „OK“.
  • Der Kontakt wird in die Kategorie gespeichert, die Sie eingestellt habe. Am Anfang steht standardmäßig nur „Persönlich“ zur Verfügung.

Löschen eines Kontakts:

Beim Entfernen eines Kontakts gehen Sie genauso vor, wie beim Löschen einer Mail.Markieren Sie den Kontakt und löschen Sie ihn entweder über das Menü oder direkt über die Entf-Taste.Beachten Sie, dass gelöschte Kontakte nicht in einen Müll-Ordner verschoben, sondern unwiderruflich gelöscht werden.

Anlegen eines Adressbuches bzw. Adress-Ordners:Hierdurch können z. B. private von dienstlichen Kontakten getrennt ablegt werden.Sie gehen Folgendermaßen vor:

  • Über das Menü DATEI–NEU–ADRESSBUCH öffnet sich der Dialog zum Anlegen eines neuen Ordners.
  • In der Baumansicht, in Evolution „Art“ genannt, bestimmen Sie die Ebene, in welcher der Ordner eingefügt werden soll.
  • Im Feld „Name“ geben Sie den Ordnernamen ein.
  • Mit „ok“ wird der neue Adress-Ordner erzeugt.

Löschen eines Adressbuches bzw. Adress-Ordners:

  • Markieren Sie den Ordner
  • Über das Menü BEARBEITEN–ADRESSBUCH LÖSCHEN wird der Adress-Ordner gelöscht.

Kontakt aus einer eingegangenen E-Mail erzeugen

  • Stellen Sie sicher, dass Sie sich im E-Mail-Fenster befinden (Strg+1)!
  • Markieren Sie die Mail, deren Absender in ein Adressbuch aufgenommen werden soll!
  • Über das Menü NACHRICHT–ABSENDER ZUM ADRESSBUCH HINZUFÜGEN öffnet sich der Dialog „Kontakt schnell hinzufügen“.
  • Hier können Sie Name und Adressordner festlegen.
  • Über die Schaltfläche „voll bearbeiten“ können Sie dem Kontakt weitere Details, wie z. B. Adresse und Telefonnummern hinzufügen.

E-Mail Verteilerliste/Gruppe erstellen bzw. aktualisieren

  • Wechseln Sie mit (Strg+2) zur Kontaktansicht!
  • Über das Menü DATEI–NEU–KONTAKTLISTE öffnen Sie den Dialog „Kontaktlisteneditor“.
  • Geben Sie den Namen der neuen Liste ein!
  • (Tab) bringt Sie zur Auswahlliste des Ordners, in dem die Liste erstellt werden soll.
  • Im Eingabefeld „Mitglieder“ können Sie manuell E-Mail Adressen hinzufügen, die Sie nicht als Kontakt abgespeichert haben.
  • Als nächstes erreichen Sie die Mitglieder-Tabelle, in der alle bisher eingetragenen Mitglieder der Liste aufgelistet sind.
  • Über die Schaltfläche „Auswählen“ fügen Sie der Liste neue Mitglieder aus Ihrem Adressbuch hinzu.
  • Im Auswahldialog können Sie nach Mitgliedern suchen oder diese über eine Liste direkt auswählen.
  • Zu Beginn ist automatisch das Textfeld für die manuelle Mitglieder-Suche fokussiert.
  • Zweifaches Drücken von (Shift+Tab) bringt Sie zur Liste Ihrer Adressbücher, so dass Sie auch Kontakte aus verschiedenen Ordnern hinzufügen können.
  • Ausgehend vom fokussierten Eingabefeld „Suchen“, erreichen Sie durch (Tab) die Listenansicht der Kontakte des eingestellten Ordners.
  • Hier treffen Sie eine Auswahl, indem Sie mit (Cursor hoch und runter) den Kontakt markieren. Anschließend wechseln Sie mit (Tab) zur Schaltfläche „Hinzufügen“ und bestätigen den Kontakt.
  • Wiederholen Sie den Vorgang, bis Sie alle gewünschten Kontakte hinzugefügt haben und beenden Sie den Dialog mit der Schließen-Schaltfläche.
  • Soll ein Kontakt wieder gelöscht werden, markiert man ihn in der Mitglieder-Tabelle und klickt auf „Entfernen“.
  • Das Ankreuzfeld „Adressen verbergen, wenn E-Mails an diese Liste verschickt werden“ ist standardmäßig ausgewählt. Somit sind E-Mail Adressen von Listenteilnehmern für andere nicht sichtbar.
  • „OK“ erstellt die Liste und schließt den Dialog.

Liste aktualisieren:

  • Wechseln Sie mit (Strg+2) zu Ihren Kontakten!
  • Markieren Sie in der Ordneransicht den Ordner, in dem sich die Liste befindet!
  • Wechseln Sie mit (F6) in die Kontaktliste!
  • Mailinglisten werden als Kontakte angezeigt.
  • Markieren Sie die zu bearbeitende Mailingliste!
  • Öffnen mit Doppelklick – Tastenkombination????
  • Es öffnet sich der bereits bekannte Dialog zum Hinzufügen oder Entfernen von Kontakten.


Persönliche Werkzeuge